📚 Voracious & Insatiable – Eine Reihe, die mich komplett hatte

Nachdem ich den ersten Band beendet hatte, war für mich eigentlich schon klar, dass ich unbedingt wissen musste, wie diese Geschichte weitergeht. Also ging es ziemlich schnell mit „Voracious“, dem zweiten Band, weiter – und natürlich konnte ich danach auch „Insatiable“ nicht lange liegen lassen.

Und jetzt, nachdem ich die Reihe beendet habe, weiß ich ehrlich gesagt gar nicht so richtig, wo ich anfangen soll.

Vielleicht einfach damit:

Ich fand diese Bücher unglaublich gut.

Es gibt Buchreihen, bei denen der erste Band einen komplett mitreißt und man bei den Folgebänden irgendwann merkt, dass die Spannung etwas nachlässt. Genau davor hatte ich ein bisschen Angst. Schließlich muss eine Geschichte über mehrere Bücher hinweg erst einmal schaffen, einen immer wieder zu überraschen.

Bei dieser Reihe hatte ich dieses Gefühl aber überhaupt nicht.

Ganz im Gegenteil.

Sowohl Voracious als auch Insatiable haben es geschafft, mich von Anfang bis Ende bei der Geschichte zu halten. Es gab für mich wirklich keinen Punkt, an dem ich dachte, dass sich etwas unnötig zieht oder ich einfach nur schnell weiterlesen möchte, damit endlich wieder etwas passiert.

Es passiert ständig etwas.

Und trotzdem hatte ich nie das Gefühl, dass die Geschichte dadurch überladen wirkt.

Was mich wahrscheinlich am meisten begeistert hat, war der Aufbau der gesamten Story. Viele Dinge ergeben erst nach und nach Sinn, Zusammenhänge werden klarer und immer wieder passiert etwas, womit ich überhaupt nicht gerechnet hatte.

Mehr möchte ich dazu auch gar nicht sagen, denn gerade bei dieser Reihe wäre es unglaublich schade, vorher zu viel zu wissen.

Ich bin tatsächlich ziemlich froh, dass ich selbst relativ blind an die Bücher herangegangen bin.

Denn diese Momente, in denen ich beim Lesen plötzlich dachte:

Moment mal … WAS?! 😳

… waren für mich mit das Beste an der ganzen Reihe.

Teilweise saß ich wirklich mit einem Grinsen da, weil eine Situation einfach so gut war oder sich etwas auf eine Art entwickelt hat, mit der ich überhaupt nicht gerechnet hatte.

Und dann gab es wiederum Szenen, bei denen dieses Grinsen ziemlich schnell verschwunden ist.

Denn emotional hat mich die Geschichte teilweise wirklich erwischt.

Es gab Momente, die mir tatsächlich die Tränen in die Augen getrieben haben. Gerade weil man die Charaktere inzwischen kennt und schon so viel mit ihnen erlebt hat, treffen manche Situationen einfach noch einmal ganz anders.

Und genau diese Mischung mochte ich unglaublich gerne.

Die Geschichte kann einen gerade noch zum Grinsen bringen und kurze Zeit später sitzt man da und denkt sich nur:

Das könnt ihr doch jetzt nicht ernst meinen. 🥲

🌶️ Und dann wären da natürlich noch die Spicy Parts …

Puh.

Was soll ich sagen?

Die waren schon … ziemlich gut. 😂🔥

Natürlich reden wir hier immer noch über Dark Romance. Wer also eine süße, harmlose Liebesgeschichte erwartet, ist definitiv im falschen Regal gelandet.

Die spicy Szenen passen für mich aber sehr gut zu den Charakteren und zur gesamten Atmosphäre der Bücher. Sie fühlen sich nicht einfach so an, als wären sie nur eingebaut worden, weil eben noch eine entsprechende Szene gebraucht wurde.

Und einige davon hatten es wirklich in sich.

Mehr sage ich dazu lieber nicht. 🤭

Was ich allerdings mindestens genauso interessant fand: Manche Szenen waren gleichzeitig auf eine ganz eigene Art creepy.

Das klingt wahrscheinlich erst einmal nach einer ziemlich merkwürdigen Kombination.

Sexy und creepy?

Jap.

Willkommen bei dieser Reihe. 😂

Gerade diese etwas düstere und teilweise verstörende Atmosphäre gehört für mich aber einfach dazu. Man weiß manchmal selbst nicht so genau, ob man gerade fasziniert sein soll oder ob man lieber ein kleines Stück Abstand zum Buch halten möchte.

Und genau das hat für mich funktioniert.

🖤 Eine Geschichte, die mich immer wieder überrascht hat

Was mir nach dem Beenden der Reihe besonders im Kopf geblieben ist, ist wirklich die Story selbst.

Natürlich mochte ich die Charaktere, die Dynamik zwischen ihnen und die spicy Szenen. Aber wenn ich erklären müsste, warum mir die Bücher so gut gefallen haben, wäre meine Antwort wahrscheinlich trotzdem:

Weil ich einfach wissen musste, wie diese Geschichte ausgeht.

Immer wenn ich dachte, ich hätte ungefähr verstanden, wohin das Ganze führt, kam die nächste Wendung.

Manche Entwicklungen habe ich überhaupt nicht kommen sehen.

Andere haben plötzlich Dinge in ein völlig anderes Licht gerückt.

Und genau deshalb fiel es mir teilweise wirklich schwer, die Bücher wegzulegen.

Dieses typische „Ich lese nur noch ein Kapitel“ hat natürlich hervorragend funktioniert.

Nicht. 😂

Denn aus einem Kapitel wurden dann ganz schnell zwei. Oder drei. Und plötzlich war es viel später als geplant.

📖 Und dann war es plötzlich vorbei …

Nach dem letzten Band hatte ich dieses typische Gefühl, das ich nach einer richtig guten Buchreihe immer habe.

Einerseits möchte man unbedingt wissen, wie alles endet.

Und sobald man es weiß, möchte man eigentlich wieder zurück.

Ich finde es jedes Mal ein bisschen traurig, eine Reihe zu beenden, die mich über mehrere Bücher hinweg so begleitet und begeistert hat. Man verbringt so viele Stunden mit einer Geschichte und ihren Charakteren – und dann klappt man irgendwann die letzte Seite zu und das war’s.

Bei Voracious und Insatiable hatte ich dieses Gefühl definitiv.

Für mich haben die beiden Folgebände das gehalten, was der erste Band angefangen hat. Ich hatte nicht das Gefühl, dass die Geschichte irgendwann schwächer wurde oder nur noch künstlich verlängert werden musste. Stattdessen wollte ich wirklich bis zum Schluss wissen, was noch passiert.

Die Reihe war spannend, emotional, düster, teilweise ziemlich creepy, überraschend und natürlich ordentlich spicy. 🔥🖤

Vor allem aber hat sie es geschafft, mich immer wieder zu überraschen.

Und genau das wünsche ich mir von einer Geschichte.

Dass ich nicht nach den ersten Kapiteln schon weiß, was am Ende passieren wird.

Dass ich mit den Charakteren mitfiebere.

Dass ich grinsen muss.

Dass ich manchmal ein bisschen sprachlos bin.

Und ja – dass mir zwischendurch auch mal die Tränen in die Augen steigen.

Genau das haben diese Bücher geschafft.

Jetzt bleibt eigentlich nur noch das Problem, das ich nach jeder richtig guten Reihe habe:

Was soll ich bitte als Nächstes lesen? 😂📚🖤


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